ETHIK IN DER HUNDEERZIEHUNG

Entscheidet sich der Mensch dazu, einen Hund in seiner Familie aufzunehmen, übernimmt er gleichzeitig die Verantwortung für dieses neue Familienmitglied.

Um dieser Verantwortung tatsächlich gerecht zu werden spielen neben den materiellen und finanziellen Aufwendungen auch das Bewusstsein für das Lebewesen "Hund" eine essentielle Rolle.

 

Dieses Bewusstsein erfordert von den meisten Menschen ein Umdenken, denn unsere Gesellschaft setzt sich nur noch selten mit der Natur den Hundes auseinander und verkennt dadurch dessen natürliche Bedürfnisse. Versuchen Sie jedoch einmal, die Welt aus den Augen Ihres Hundes zu betrachten. 

 

Häufig werden Hunde nur noch auf Triebe reduziert: Bewegungstrieb, Spieltrieb, Kampftrieb, Schutztrieb, Schnuppertrieb usw.

Der Fokus in der "klassischen" Hundeerziehung liegt demnach zu einem sehr großen Teil darauf, die "Triebe" des Hundes zu kontrollieren und den Hund zum Funktionieren zu bringen. 

 

Dabei stellt sich die Frage, ob die Begriffe "Kontrolle" und "Funktionieren" tatsächlich etwas in einer artgerechten und harmonischen Erziehung und Beziehung zu suchen haben. Darüber hinaus gilt der Begriff "Trieb" in der Hundeerziehung als überholt.

 

Dies soll nicht bedeuten, dass Ihr Hund alle Freiheiten bekommt, die er möchte und machen darf was er will. Ganz im Gegenteil: In einem natürlichen Hunderudel haben die ranghohen Tiere jegliche Freiheiten, die rangniedrigen hingegen werden eingeschränkt. 

Allerdings gilt es zu beachten, dass die Erziehung des Hundes - damit er ein gesellschaftsfähiger Hund wird und bleibt - für ihn nachvollziehbar und möglichst nah an seiner Natur angelehnt ist.

 

Demnach sollte die Beziehung zwischen Mensch und Hund mehr von Vertrauen, Orientierung bieten, Folgen, Spaß, Gemeinschaft, Respekt und Logik geprägt sein. Nutzen Sie die Sprache Ihres Hundes - denn er spricht keine andere -  damit Sie eine respektvolle, klare und wechselseitige Kommunikation mit Ihrem Hund erleben können.

 

Selbstverständlich kann man bei einigen Hunden eine "Gebrauchsanleitung" anwenden, um den Hund zum Funktionieren zu bringen. Jedoch kann man in diesen Fällen weder von artgerechter Erziehung noch von einem harmonischen Miteinander sprechen.

 

Menschen, die sich somit für einen Hund entscheiden, haben die Wahl, sich für konventionelle und meist einfachen Methoden im Umgang mit dem Hund zu entschließen oder aber die Möglichkeit, ihr Familienmitglied "Hund" zu hinterfragen, um auch dessen Bedürfnisse in seiner Erziehung zu berücksichtigen.

 

Angelehnt an die Erziehungsphilosophie Natural Dogmanship® von Jan Nijboer zeige ich Ihnen einen Weg für ein ein harmonisches Miteinander, das sowohl durch klare Regeln und Strukturen, als auch durch Verständnis und Einfühlungsvermögen erreicht werden kann. So können gleichzeitg Ihre Interessen berücksichtigt als auch die natürlichen Bedürfnisse des Hundes respektiert werden.

Ihr Hund fühlt sich verstanden und folgt Ihnen, auch mental!

 

 

UND SO ERREICHEN SIE UNS.

T: 09523 | 4314026         

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